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... Sulzbach: 2. Stadt-Kirwapaaretreffen

Wenn Kirwaleit' den Bätzn machen
2. Stadtkirwapaartreffen mit zünftiger Olympiade - Birgländer Musikanten wieder in Höchstform


Gurzer, Gstanzln und zünftige Brauchtumstänze sind noch lange nicht in der Mottenkiste verschwunden: Pulsierende Kirwastimmung verbreitetesich auch wieder beim 2. Stadtkirwapaartreffen, zu dem sich knapp 100 Moila, Boum und Matadoren beim Sperber-Bräu einfanden. Für das musikalische Salz in der Suppe sorgten die Birgländer Kirwamusikanten.

Was sich im letzten Jahr als hoffnungsvolles Pflänzchen zeigte, wurde heuer so stark gegossen, dass schon fast eine
kleiner Kirwabaum empor wuchs. Die Rede ist natürlich vom 2. Stadtkirwapaartreffen im Brauereigasthof Sperber. Quasi im Kirwa-Schnittpunkt trafen sich die Gemeinschaften aus Großenfalz, Sulzbach und Rosenberg, um in kameradschaftlicher Atmosphäre zwanglos die pure Kirwa-Freude auszuleben. Die Vorzüge der Kirwaleit' in den Bereichen Geselligkeit, Kultur und Brauchtum, Liebe, Leidenschaft, sinnvolle Freizeitgestaltung sowie Unwiderstehlichkeit stellte Matador Hobbo von Rosenberg, der durchs Programm führte, einleitend heraus. Diese Tatsachen hörte auch 3. Bürgermeister Michael Göth gern, der - selbst Matador in Rosenberg - das Engagement der Paare lobte und sich eine weitere Vertiefung der Freundschaft
zwischen den drei Gemeinschaften wünschte. Angeregt wurden beispielsweise ein gemeinsamer Kirwa-Fasching oder eine Fahrt ins Blaue.

Ein Sonderlob verdienten sich beim Treffen wieder einmal die Birgländer Kirwamusikanten unter der Leitung von Matthias Fiedler. In unnachahmlicher Art sorgten sie für bombige Stimmung mit Bairischen, Landlern, Schottischen und Drehern. Dieses Angebot nutzten selbstverständlich die Tanzpaare toujours, um die strammen "Wadln" aufzulockern. Den "Treibstoff" dazu gab's ausreichend bei den Boxenstopps an der Theke. Der eigentliche Höhepunkt folgte schließlich mit der Oberpfälzer Kirwa-Olympiade in den Disziplinen Vortanzen, Gstanzlsingen und Pantomime. Die per "Applausometer" bewerteten Teilnehmer zeigten sich in so bestechender Form, dass am Ende jeweils drei 1. Sieger feststanden.

Bei den Tänzern waren dies Silvia Michl und Siegfried Sperber (Großenfalz), Marion Stöcklmeier und Christian Steger (Sulzbach) sowie Kerstin Schlötter und Jürgen Pirner (Rosenberg). Nur Gewinner auch bei den Sängern: Elke Hartmann und Julia Ertl (Großenfalz), Marion Stöcklmeier und Stefan Munker (Sulzbach) sowie Thorsten Güthe (Rosenberg). Bei den
pantomimisch gezeigten Kirwa-Begriffen (u. a. "Bätznföihan", "Straahhulln" und "Köichlbacha") hatten die Sulzbacher (Tommy Hartmann) die Nase vorn, gefolgt von Großenfalz (Wolfgang Niebler) und Rosenberg (Richard Beer).

Auch nach den Wettbewerben zeigten die Kirwaleit' "bei Tisch" weiter Höchstleistungen an den Instrumenten und im Gesang. Da die Kondition bei allen Gästen stimmte, hatte die ganze Unternehmung auch wirklich nichts mit einem Kindergeburtstag zu tun. Unter diesen Voraussetzungen steht einer Neuauflage 2003 nichts mehr im Wege.

Die Geschnisse im Einzelnen:













Noch mehr Bilder und Gschichten vom 2. Stadtkirwapaaretreffen gibt's auf den Internetseiten vom Sperberbräu!

22.10.02, Andreas Hoyer



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