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10 Fragen an ...
MdL Armin Nentwig, Landratskandidat der SPD

10 Fragen an MdL Armin Nentwig, Landratskandidat der SPD "Drei gstandne Manna" bewerben sich um das Amt des Landrats, die jenige Person, die auch über das Kirwa-Leben der Region (zumindest politisch) wacht. Das kirwa.net hat deshalb die drei Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge aufgesucht und sie hinsichtlich ihrer Kirwa-Kompetenzen auf Herz und Nieren geprüft. Den Anfang machte MDL Armin Nentiwg, der bereits auf einigen Kirwan mit seinem Akkordeon von sich hören ließ.
kirwa.net: Haben Sie selbst schon auf Kirwan mitgemacht?
MdL Armin Nentwig: Als Kirwabursch leider nicht, aber seit ich denken kann bin ich mit dabei. Wenn man das Ganze Jahrzehnte lang unterstützt und miterlebt, geht man da gerne hin und ist mit dem ganzen Herzen dabei.
kirwa.net: Denken Sie, der Kirwa-Boom wird weiter so anhalten?
MdL Armin Nentwig: Es wird so weitergehen. Es gab Zeiten, da wurde "Heimat" belächelt. Das sind natürlich Pendelbewegungen. Aber je anonymer und globaler die Welt wird, desto mehr sehnt sich der Mensch nach Heimat. Und jeder will sich in seine Heimat mit einbringen. Auch junge Leute merken, das Bräuche etwas persönliches sind. Das birgt mehr Lebensfreude als der PC oder die Glotze.
kirwa.net: Haben Sie schon mal ins Kirwa.net geschaut?
MdL Armin Nentwig: Ja haben wir gemacht. Wir haben uns sogar ein paar Seiten ausgedruckt.
kirwa.net: Und was sagens?
MdL Armin Nentwig: Toll aufgemacht ist die Seite. Ich finde die Kombination von Moderne und Tradition sehr gut.
kirwa.net: Sind sie sonst noch irgendwie mit den Kirwan verbunden?
MdL Armin Nentwig: Wenn die Kinder bei den Kirwapaaren dabei sind, durchlebt man das alles ganz besonders. Und meine Frau Schinhammer im Büro ist ja eine halbe Kirwamutter bei den Ammerthalern.
kirwa.net: Was halten sie von dem riesengroßen drumherum auf den Kirwan?
MdL Armin Nentwig: Der Erfolg gibt dem Aufwand recht. Die Leute wollen dahin, wo was los ist. Außerdem darf man den wirtschaftlichen Aspekt nicht vergessen - die Finanzierung muß da sein. Ein schlechtes Kirwajahr muß finanziell auch aufgefangen werden können.
kirwa.net: Was gefällt Ihnen nicht am hiesigen Kirwatreiben?
MdL Armin Nentwig: (langes Schweigen...) Es ist halt immer wieder das Gleiche. Wenn man ältere Menschen fragt, sagen die, es gab so viele Dinge die einfach anders waren. Aber heute ist der ganze Ablauf auf vielen Kirwan gleich: die gleiche Musik, die gleichen Sprüche, die Zeiten...
kirwa.net: "Die Kirwa soll im Dorf bleiben!" - Ihr Kommentar:
MdL Armin Nentwig: Eigentlich ja, aber diese Aussage muß man von Ort zu Ort unterschiedlich beantworten. Die Forderung an sich ist aber nicht schlecht. Ein gutes Beispiel ist die Mimbacher Kirwa. Die wird in einer Scheune gehalten. Die gehört zum Dorf, das ist viel besser, ein Zelt wirkt volksfestmäßig.
kirwa.net: Was war Ihre erste Kirwa?
MdL Armin Nentwig: Oh mei, das war die Köferinger. Da war ich 16 Jahre alt und hab selber mitgespielt, ich bin ja auch Musikant. Damals sind die Leut noch zu Fuß gekommen.
kirwa.net: Die obligatorische Frage: ´Was ist denn ein Kirwahupferl?
MdL Armin Nentwig: Des is a Tanz, oder is des was unanständiges?

27.02.02 - Andreas Fuchs



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