... das Kirwa-Portal im Internet

10 Fragen an ...
Dr. Harald Schwartz, Landratskandidat der CSU

10 Fragen an Dr. Harald Schwartz, Landratskandidat der CSU Seinen Wahlslogan "jung, ehrlich, kompetent" könnte Dr. Harald Schwartz fast von einem hiesigen Kirwaburschen abgekupfert haben. Tatsächlich ist er mit diesem Spruch aber als Landratskandidat der CSU unterwegs und kirwa.net hat ihn dabei kurz gestört:
kirwa.net: Herr Dr. Schwartz, wie Sie wissen, gibt es ja viele Kirwalieder. Welches fällt Ihnen spontan als erstes ein?
Dr. Harald Schwartz: Ja, da gibt's dutzende. "Hey Baby" kommt mir als erstes in den Sinn. Heeyyy, heyyy Baby, uuu, aaaa, oder so ähnlich ...
kirwa.net: Wann hatten Sie das erste Mal Kontakt mit "Kirwa"?
Dr. Harald Schwartz: Das liegt schon sehr, sehr lange zurück. In meiner Kindheit, soviel weiß ich noch, war ich zusammen mit meinen Eltern oft in Vilshofen und Ensdorf unterwegs und sicherlich auch dort auf der Kirwa vertreten.
kirwa.net: Sind Sie selbst schon mal Kirwabursch gewesen?
Dr. Harald Schwartz: Nein, LEIDER! Kurz vor meiner Heirat hatte ich diesbezüglich beinahe nochmal Torschlusspanik, aber leider war da nix mehr zu machen. Manchmal fühle ich mich aber auch jetzt als Kirwabursch, wenn ich mit einem Kirwamoidl tanzen darf.
kirwa.net: Was war ihr persönliches Kirwa-Erlebnis im Jahr 2001?
Dr. Harald Schwartz: Da gab's viele, da ich auf vielen Kirwan in diesem Jahr unterwegs war. In Erinnerung blieb mir auf jeden Fall das Kreis-Kirwa-Paare-Treffen am Neuhof, da ich am nächsten Morgen einen Frühschoppen halten durfte ... :-)
kirwa.net: Jetzt mal zu etwas ernsteren Themen: Welche Bedeutung messen sie dem Kirwa-Treiben unserer Region zu?
Dr. Harald Schwartz: Zunächst ist die Kirwa in jedem Dorf der Ort, wo sich Freunde, Verwandte, Kollegen und Bekannte in offener Atmosphäre treffen können. Das ist wichtig für eine funktionierende Gesellschaft, die Kirwa bildet so etwas wie ein "soziales Netz".
kirwa.net: Kritiker des Kirwalebens argumentieren, dass die Kirwa mit ihren Bräuchen letztlich nur ein Vorwand für übermäßigen Alkoholgenuss, vor allem für Minderjährige, darstellt. Was meinen Sie dazu?
Dr. Harald Schwartz: Während meines USA-Aufenthaltes konnte ich kennenlernen, was "übermäßiger Alkoholgenuss von Jugendlichen" bedeutet. Das ist bei unseren Kirwan anders. Hier sind alle Bevölkerungsschichten, alle Altersstufen vertreten und somit erfolgt der Genuss von Alkohol immer in der Gegenwart, unter der Kontrolle anderer. Die Gefahr, dass Jugendliche wie in der Großstadt in die Anonymität "abstürzen", ist meiner Meinung nach auf einer Kirwa nicht gegeben.
kirwa.net: Was kann die Politik für "die Kirwa" tun?
Dr. Harald Schwartz: Jede Kirwa ist einmalig. Da ist es schwer, Richtlinien oder Maßstäbe anzulegen. Wichtig ist, dass die Menschen in einem Dorf sich in "ihrer" Kirwa wiederfinden, eine Kirwa ist identitätsstiftend, sie schweißt unsere Dörfer zusammen.
kirwa.net: Was ist jetzt anstrengender für einen Politiker - die vielen Kirwan oder die Politik?
Dr. Harald Schwartz: Natürlich die Politik! Kirwa soll ein Vergnügen bleiben, wenn auch die Kirwa in Freudenberg letztes Jahr für mich durchaus anstrengend war - ich war mit dem Fahrrad dort!
kirwa.net: Was bedeutet für Harald Schwartz Brauchtum allgemein und Kirwa im speziellen?
Dr. Harald Schwartz: Die Kirwa ermöglicht mir, Leute unterschiedlichen Alters an einem Ort anzutreffen. Man findet dort eine breite Publikumsspanne. Kirwa und Brauchtum allgemein fasziniert!
kirwa.net: Letzte Frage: Herr Dr. Schwartz: Was denken Sie, ist wohl ein Kirwa-Hupferl?
Dr. Harald Schwartz: Das sollte ich besser nicht wissen. Ich bin verheiratet!

27.02.02 - Uli Iberer, Simone Sturm und Angie Siegert



kirwa.net - Willkommen im Kirwaportal! Zurück zur Übersicht Zum Beginn der Seite